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Wohnunterstützung

 

Für welche Wohnungen wird Wohnungsunterstützung gewährt?

lpgDie Wohnunterstützung wird für Mietwohnungen gewährt.
  
lpgFür Eigentumswohnungen kann keine Wohnunterstützung gewährt werden.
  
lpgSind MieterInnen Angehörige der Vermieterin/des Vermieters besteht ebenfalls keine Möglichkeit einer Wohnunterstützung

Wer kann um Wohnungsunterstützung ansuchen?

lpgÖsterreichische Staats­bürgerInnen
  

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Personen, die österreichischen Staats­bürgern gleichgestellt sind. Das sind

Personen, die die österreichische Staats­bürgerschaft nach dem 6. März 1933 verloren haben und auswandern mussten, inzwischen jedoch wieder in Österreich leben

EU- bzw. EWR-BürgerInnen

Personen, deren Flüchtlingseigenschaft behördlich festgestellt ist und die zum Aufenthalt in Österreich ständig berechtigt sind

  
lpgMieterInnen ohne österreichische Staats­bürgerschaft, die sich seit mindestens 5 Jahren ständig in Österreich aufhalten und über eine arbeitsmarkt­behördliche Genehmigung nach dem Ausländer­beschäftigungs­gesetz (AuslBG) oder über einen Aufenthalts­titel, der unbeschränkten Zugang zum Arbeits­markt gewährt (§ 17 Abs. 1 AuslBG), verfügen
  
lpgPersonen (NichtösterreicherInnen), die nach einer Berufstätigkeit in Österreich einen Ruhegenuss beziehen, nach deren Tod auch die hinterbliebenen EhegattInnen (LebensgefährtInnen)

Vorraussetung für die Gewährung von Wohnungsunterstützung

lpgDie Wohnung muss aus­schließlich zur Befriedigung des dringenden Wohn­bedürfnis­ses von allen in der Wohnung lebenden Personen regel­mäßig verwendet werden (Haupt­wohnsitz).
  
lpgEin schrift­licher Haupt­miet­vertrag mit Ver­gebührungs­vermerk in Kopie muss vorgelegt werden.
  
lpgDie Voll­jähr­igkeit (Voll­endung des 18. Lebens­jahres) der Förderungs­werb­erin bzw. des Förderungs­werbers muss grund­sätzlich vor­liegen
  
lpgDie monatlichen Zahlungs­ver­pflicht­ungen müssen ein­gehalten werden

Einkommen und Vermögen

lpgAls Haus­halts­einkom­men gilt die Sum­me der Ein­kom­men der Förderungs­werberin bzw. des Förderungs­werbers und der mit ihr/ihm im gemein­samen Haus­halt lebenden Personen. Als monat­liches „Ein­kom­men“ gilt grund­sätzlich 1/12 des Jahres­netto­ein­kom­mens laut Lohn­zet­tel für das letzte Kalender­jahr (inkl. Urlaubs- u. Weih­nachts­geld) bzw. letztem Ein­kom­men­steuer­bescheid

Ein­künfte von Minder­jährigen, die im elter­lichen Haus­halt leben sowie ver­traglich oder gericht­lich fest­gesetzte Unter­halts­leist­ungen zählen als Ein­kom­men und werden hinzu­gerechnet
  
lpgPflege­gelder nach dem Bundes­pflege­geld- und Steier­märk­ischen Pflege­geld­gesetz sowie die erhöhte Familien­bei­hilfe bleiben bei der Ein­kom­mens­berechnung un­berück­sichtigt
  
lpgBevor eine Wohn­unter­stützung gewährt werden kann, muss das eigene Vermögen bis auf € 10.000,00 auf­gebraucht werden
  
lpgVom Verbrauch aus­genom­men sind:

Gegenstände, die zur Erwerbs­ausübung oder Befriedigung an­gemes­sener geistiger und kultur­el­ler Bedürfnis­se erforderlich sind

Kraft­fahr­zeuge, die berufs­bedingt oder auf Grund besonderer Um­stände (ins­besondere wegen einer Behinderung oder unzureichender Infrastruktur) benötigt werden

Angemes­sener Haus­rat

Sonstiges

lpgSind die Förderungs­werber­innen/Förderungs­werber Studierende, gilt als Haus­halts­ein­kom­men ihr eigenes Ein­kom­men und das Ein­kom­men der ihnen gegen­über unter­halts­ver­pflicht­eten Personen (Eltern) unabhängig davon, ob diese mit ihnen im gemein­samen Haus­halt leben. Diese Regelung wird angewendet wenn Studierende über ein eigenes Jahres­ein­kom­men von weniger als € 7.903,80 verfügen
  
lpgDas Ansuchen auf Wohn­unter­stützung ist mit den erforder­lichen Unter­lagen (in Kopie) an das Referat Beihilfen & Sozial­service der Abteilung 11, Burg­gas­se 7-9, 8010 Graz, zu über­mit­teln
  
lpgDie Förderung wird gewährt:

ab 1. des Monats der Antrag­stel­lung, wenn zu diesem Zeit­punkt bereits ein auf­rechtes Miet­verhält­nis besteht und die vol­l­ständigen Unter­lagen des Förderungs­an­suchens bis spätestens 15. des lauf­enden Monats (Werk­tag) ein­gelangt sind

in al­len anderen Fäl­len mit dem der Vor­lage der vol­l­ständigen Unter­lagen des Förderungs­an­suchens folgenden Monats­ersten
  
lpgDie Bewil­ligung der Wohn­unter­stützung erfolgt höchstens auf die Dauer eines Jahres. Beim Aus­laufen der Wohn­unter­stützung kann ein Ansuchen auf Weiter­gewährung der Wohn­unter­stützung gestellt werden
  
lpgDie Wohn­unter­stützung wird ein­gestel­lt, wenn ein Rück­stand bei der Leistung der monat­lichen Miete vor­liegt
  
lpgZu Un­recht empfangene Wohn­unter­stützung ist zurück­zu­zahlen und un­wahre Angaben können einen straf­baren Tat­bestand bilden

 

 

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